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Mit vielen Besuchern und Reden von Udo Kittelmann, Claudia Dichter und Christiane zu Salm wurde letzten Donnerstag, 12. Mai 2011, die Ausstellung “Secret Universe – Horst Ademeit” eröffnet!
“Secret Universe – Horst Ademeit” in der Presse:
Video mit Christiane zu Salm, Claudia Dichter und Udo Kittelmann auf Art in Berlin
Die About Change, Collection freut sich sehr über den fulminanten Erfolg des Manifesto Collage am 25. Februar 2011 in der Berlinischen Galerie!
Der Funke Poesie, von dem Max Ernsts einst sprach, sprang gerade durch die Diversität der Vorträge zweifelsohne über, so dass ein Bild über den vergangenen und gegenwärtigen Zustand der Collage und ihre Reichweite in den verschiedenen Bereichen von Wissenschaft und Kultur deutlich wurde.
Ein Besuch der Künstlerarchive der Berlinischen Galerie bildete den Auftakt des Manifesto Collage.
Die Referenten erhielten Einblick in die Bestände des privaten Archivs von Hannah Höch, dass das umfangreichste überhaupt ist. Zu seiner Überraschung konnte sich sogar einer der Redner- Prof. Dr. Werner Spies- in den Notizen Hannah Höchs wiederfinden!
Rund 200 Besucher fanden sich dann am nächsten Tag in der Berlinischen Galerie ein, um den Ausführungen der Wissenschaftler und Künstler zum Thema der Collage im 21. Jahrhundert zu hören.
Beginnend mit einem Gespräch zwischen Prof. Dr. Werner Spies und Dr. Henning Ritter über den Beginn der künstlerischen Collage, über das Bild der durch Prothesen veränderter Körper der Nachkriegszeit, bis hin zur gängig gewordenen „Copy und Paste“- Kultur junger Videokünstler heutzutage, konnten die unterschiedlichen Perspektiven der Wissenschaftler und Künstler aufzeigen, wie bedeutend die Collage in Kunst, Musik, Literatur und Leben ist und immer mehr das probateste Mittel der Darstellung von Gegenwart zu sein scheint.
Die Vorträge wurden, in einer von Prof. Horst Bredekamp moderierten Diskussion, einander gegenübergestellt, so dass auch hier die Gemeinsamkeiten von Kultur, Wissenschaft und Leben im Prinzip der Collage erkenntnisreich herausgestellt werden konnten.
In ihrer Vielschichtigkeit und Kontroversität, fand sich das Prinzip der Collage heute angekommen in der Welt des World Wide Web, dessen Möglichkeit der freien Verfügbarkeit von Bildmaterial durchaus kontrovers diskutiert wurde.
Dass Collage, in ihrer Generierung von Neuem, immer Reibung bedeutet, wurde hier wieder einmal deutlich.
Das Manifesto Collage in der Presse:
Welt
http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article12659642/Nach-den-Scheren-glaenzen-die-Pixel.html
Art Magazin
http://www.art-magazin.de/kunst/39858/manifesto_collage_berlin
Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article1557899/Symposium-zur-modernen-Collage-in-den-Kuensten.html
Zeit online
http://blog.zeit.de/filter/2011/02/24/manifesto-collage